Wie schon am Anfang des Knitalongs geschrieben, wollte ich nach einer langen Strickpause gerne wieder mit dem Stricken anfangen. Warum? Ich hatte in letzter Zeit immer wieder Gelegenheiten gestrickte Jacken oder Tücher in den Händen zu halten und ich fand sie immer unglaublich schön. Noch dazu gibt es in Berlin eine nette Strickgruppe, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Stricken trifft, der ich mich wirklich gerne anschließen möchte. Die Treffen finden wegen Raumproblemen neuerdings ein bisschen unregelmäßig statt, aber ich hoffe sehr, dass sich dafür bald eine Lösung finden wird.
Den Knitalong habe ich also als eine perfekte Gelegenheit für einen Wiedereinstieg gesehen. Die Termine sollten mich motivieren die Sache anzugehen und das hat tatsächlich funktioniert. Anfangs hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten das passende Strickprojekt zu finden, aber als ich den Marmor Cardigan von Regina Moessmer entdeckt habe, war plötzlich alles klar. Ich mag die schlichte Linie des Cardigans und ich wollte total gerne die nahtlose Top-Down-Stricktechnik ausprobieren. Die Strickanleitung fand ich sehr gut und klar geschrieben und dank Youtube konnte ich der Anleitung auch sehr gut folgen.
Zur Erinnerung: => das war meine erste Idee und => das der entgültiger Plan
Vor zwei Wochen gab es eigentlich noch einen dritten Termin, an dem man den Fortschritt zeigen sollte. Den musste ich leider wegen Krankheit ausfallen lassen. Mehr als ein paar Fotos zu machen habe ich an dem Tag nicht geschafft, aber da ich die Fotos habe, kann ich zumindest jetzt den Stand vom 13.11. zeigen.
Wenn man beachtet, dass ich zig Jahre nicht mehr gestrickt habe und die Top-Down-Stricktechnik überhaupt nicht kannte, finde ich den Fortschritt eigentlich nicht schlecht. Die vorletzte Woche habe ich gar nicht gestrickt. Im Laufe der letzten Wochen habe ich die Ärmel fast fertig gemacht. Die Ärmel zu stricken fand ich relativ anstrengend. Ich habe 40er Rundstricknadel benutzt, das hat gerade noch funktioniert, jedoch musste ich die ganze Zeit das schon Gestrickte drehen und bin nur langsam vorangekommen. Vielleicht geht das irgendwie einfacher. Es fehlen nur Bündchen und gestrickt habe ich sie noch nicht, weil ich gerade überlege, ob ich überhaupt Bündchen haben möchte. Auf Ravelry habe ich die Jacke auch ohne Bündchen gesehen und ich muss sagen, dass mir solche Verarbeitung auch sehr gut gefällt. In der Länge ist die Jacke auch noch ein bisschen gewachsen. Der Stand von gestern sieht folgendermaßen aus:
Ich würde die Jacke sehr gerne länger machen als die Anleitung es vorsieht. Leider habe ich von den 10 Knäuel, die ich gekauft habe, nur noch 2 übrig. Um die gewünschte Länge zu erhalten bräuchte ich noch 2 weitere Knäuel, aber die Wolle - Air von Drops in perlgrau - ist überall ausverkauft und im Moment auch nicht nachbestellbar. Wirklich schade. Das trübt ein wenig die Freude, die ich sonst im Bezug auf das Projekt - der Cardigan gefällt mir wirklich sehr - und den Strickwiedereinstieg empfinde.
Ich mache bereits weitere Pläne. Als nächstes möchte ich den Comfort Cardigan von Kim Hargreaves stricken. Ich überlege nur noch, ob in schwarz oder lieber in dunkelgrau. Vielleicht schaffe ich diesen Winter auch noch eine Mütze und einen Schal zu stricken. Liebe Monika, ich bin total happy darüber, dass du den Herbstjacken Strick Along ins Leben gerufen hast. Vielen Dank für die Organisation. Ich glaube, du hattest selbst viel Spaß dabei, und wahrscheinlich nicht nur du, wenn man sich die lange Mitstrickerliste anschaut.















