
Angefangen hat alles wie gesagt im Oktober mit einem La mia Boutique
Schnittmuster, das irgendwie nicht so richtig passen wollte. Das
Vorderteil sollte Falten haben und gewickelt sein. Wie man sieht ist von
der ursprünglichen Version nicht viel geblieben. Ich habe lange an dem
Teil rumgedoktort, bis ich letztendlich feststellen musste, dass wenn
ich bei den Falten bleibe, das Teil mit Sicherheit zu einer
Schrankleiche mutieren wird, denn ich fühlte mich darin überhaupt nicht wohl. Also habe ich mich entschlossen das Vorderteil anders zu nähen. Jetzt ist alles ganz glatt und das Stück in der Mitte ist aus zwei Lagen Seidenstoffs genäht.Da dieses Oberteil zu meinem SWAP (Sewing With A Plan)-Projekt gehört, habe ich schon mal hier Anfang November und nochmals kurz hier im Januar darüber gebloggt. In dem November Post kann man auch die Anfangs-/Originalversion sehen.
Heute trage ich dazu einen Rock, den ich schon vor Ewigkeiten genäht habe. Es ist ein Burdaschnitt, Modell 119 aus dem Heft 9/2008. Der Stoff, den ich verwendet habe, querelastischer Wollgabardine, hat sich erfreulicherweise als ein richtiger Glücksgriff herausgestellt. Der Rock, obwohl ich ihn schon wirklich viel getragen habe, hat überhaupt keine Gebrauchsspuren und sieht wie neu aus, knittert überhaupt nicht und ist auch dank des Elastans unglaublich bequem. Es macht bei Bleistiftröcken einen riesen Unterschied, ob sie aus einem elastischen oder nicht elastischen Stoff genäht sind. Aber das coolste an dem Rock überhaupt, ist die Art wie die Falten hinten genäht sind. Sie sind auf den Rock, der einen einfachen Schlitz hat, einfach nur drauf genäht. Sie wippen total lustig beim Gehen, das mag ich sehr ;)
Der Tag ist schon fast um und ich habe meine selbstgemachten Kleider immer noch an. Me Made Mode macht eben Spaß! Mehr davon wie jeden Mittwoch hier auf dem MMM-Blog.








