Dienstag, 12. August 2014

Die Umbruchstimmung

Mein Sommerabenteuer ist zu Ende. Es endete mit einem 7  großen, randvollen Container und einem Maniküre-Termin.


Zwei körperlich anstrengende und auch emotionale Wochen liegen hinter mir. Zwei Wochen ohne Internet, Radio und Fernseher dafür aber ein Haus voller Erinnerungen. An meine Kindheit, meine Hochzeit und viele andere Geschehnisse. Gegenstände, die mich und meine Familie zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten begleiteten und die sich jetzt abgelegt, vergessen, verschmutzt und teilweise beschädigt überall stapelten. Das Haus hat meine Oma gebaut. Und hier ist das Wort "gebaut" nicht irgendeine allgemeine Bezeichnung für Bauherr sein, sondern soll die vielen Tätigkeiten, die beim Bauen eines Hauses anfallen, umschreiben. Meine Oma hat wirklich vieles alleine gemacht. Irgendwann nach Jahren hat mein Vater begonnen das Haus umzubauen, und es nie richtig beendet. Danach diente es größtenteils nur als eine Art Abstellkammer für nicht mehr benötigte Möbel und sonstige Gegenstände. Und jetzt sollte ich entscheiden was weggeworfen und was behalten werden soll. Das war nicht leicht. Nach über einer Woche zuhause ist mehr oder minder der Alltag wieder eingekehrt, trotzdem scheint für mich das Jahr 2014 viele Veränderungen mit sich bringen, die Entscheidungen verlangen.

Auch bloggertechnisch läuft in diesem Jahr nicht besonders rund. Ich habe einiges genäht was ungebloggt geblieben ist. Über die aktuellen Projekte habe ich nicht geschrieben, weil ich die Sachen in der Reihenfolge der Entstehung zeigen wollte. Auf diese Weise habe ich mich selbst irgendwie blockiert und die Dokumentation meines Hobbys - einer der Hauptgründe für dieses Blog - ist mehr und mehr aus dem Ruder gelaufen. Auch ärgere ich mich über die Diskrepanz zwischen meinen Plänen und dem tatsächlichen Output. Statt realistisch zu bleiben, plane ich und sammle Stoffe für Projekte, die nie realisiert werden. Das Ergebnis: ein wachsender Stoffvorrat und die Unzufriedenheit. Erinnert ihr euch an meine Pläne für den Sommer 2013? Auch in diesem Jahr habe ich schon am Ende des Winters angefangen Pläne bezüglich der Sommerkleidung zu schmieden. Ich vermute, es ist meine Art die Winterdepression zu bekämpfen. Wenn dann aber am Ende des Sommers von den Plänen nichts oder fast nichts realisiert ist, ist ein neuer Tiefpunkt schon vorprogrammiert. Nun ja, diese Kleider habe ich für den Sommer geplant (rechts im Bild immer die Inspiration, links meine Stoffwahl)...

// ein Blusenkleid mit einem Knoten im Rücken, elegant und lässig zugleich (Christian Dior F/S 2014)


// ein farbenfrohes Sommerkleid mit Spitze (Chanel F/S 2014)


// ein Kleid für die Fussball WM (Prada F/S 2014)


// ein gepunktetes Midi-Kleid (Dolce & Gabbana F/S 2014)


// ein bisschen kitschiges :), zweifarbiges Kleid mit antiken Elementen (Dolce & Gabbana F/S 2014)


... und es wird wohl größtenteils bei den Plänen bleiben!

Gerne würde ich alles wieder mehr ins Gleichgewicht bringen. In meinem realen Leben und auch hier. Über die aktuellen Nähprojekte zeitnah berichten, die Nähtagebuch-Funktionalität wieder herstellen und vor allem einen Planen-Nähen-Bloggen Rhythmus finden, der funktioniert und sich mit meinen übrigen Leben vereinbaren lässt. Drückt mir die Daumen!

Kommentare:

  1. Ich dück dir die Daumen für viel mehr Gelassenheit - dann wär alles schon schwer in Ordnung, oder?
    Die Pläne haben sicherlich schon Spaß gemacht. Und selbst, wenn du keinen einzigen realisieren solltest: es ist ja nicht so, dass du nichts Schickes anzuziehen hättest.
    Allerdings würde ich gern das eine oder andere Kleid an dir sehen - die Vorschau ist ja spannend! Lediglich bei dem Diorkleid bin ich skeptisch: So cool das aussieht - wer will das bügeln??? Oder ist der Stoff gar kein Popeline?

    Auf jeden Fall werde ich die (Umsetzung der) Pläne im Auge behalten! Viel Glück!

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    1. Wie lustig, gerade auf das Hemdblusenkleid hätte ich jetzt noch die größte Lust. Ich finde man könnte es in der nicht mehr so heißen Zeit gut tragen. Und für mich muss es auch nicht ganz ordentlich gebügelt sein, da bin ich nicht so pingelig ;)

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    2. Super - dann mach mal bitte! Das finde ich vom Design her nämlich am spannendsten. Von vorn klassisch, nahezu brav - und hinten der Clou! Auch den Hemdenstoff finde ich klasse dazu - ich bin ganz jibberich...

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  2. sind wir nicht alle im grunde stoffjunkies, die ihre sucht mit dem hobby "nähen" vertuschen ???
    meine größte befriedigung finde ich auch eher im pläne schmieden, im kleider träumen und im stoffschlösser bauen. so what ? hauptsache, es macht glücklich.

    ganz lieben gruß,
    die anonyme stoffsüchtige

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    1. Ich gebe dir recht, das macht glücklich... solange man die Realität nicht ganz aus den Augen verliert. Gerade weil ich kürzlich so viel entsorgen musste, scheint mir das Horten so unangebracht. Aus vielerlei Gründen.

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  3. Ich kann mich susa nur anschließend! Das Pläne-schmieden ist (fast) der schönste Teil des Nähens. Denn der wesentliche Unterschied zu allen Nicht-Nähnerds - wir haben grundsätzlich die Fähigkeit die Pläne umzusetzen, das zu wissen ist viel schöner und wichtiger, als es tatsächlich jedes geplante Projekt zu nähen. tolle Kleiderwahl finde ich, das Hemdkleid wäre bei mir wohl nicht auf di Liste gekommen, dafür finde ich das D & G Kleid umso schöner. LG Kuestensocke

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    1. Es ist für mich immer sehr spannend zu erfahren welche Sachen die anderen schön finden und welche als weniger attraktiv empfunden werden, ganz unabhängig davon, was ich im Endeffekt realisiere. Von den geplanten Kleidern ist eins fast fertig geworden. Noch werde ich aber nicht verraten welches :))

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  4. siehste,ich honk....jetzt weiß ich auch wieder, was ich noch schreiben wollte....mir gefallen die ersten beiden besonders gut. das dritte weckt bei mir unschöne military assoziationen.nummer 4 ist schön, aber nicht neu und aufregend. das d&g kleid ist gar nicht meins, obwohl ich es mir für dich, vor allem in deiner stoffwahl, ganz gut vorstellen kann.

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  5. Liebe Yvonne, ja, dieses Jahr hat es in sich, was Problemwälzung, Gefühle und Entscheidungen angeht. Wenn auch (bei mir) nicht sooo negativ wie im letzten Jahr. Da ist es doch ganz klar, dass ein Näh-/Blogflow stagnieren kann. Dass das Interesse weiter da ist und sich im Stoffkaufen äußert, ist doch eigentlich ein gutes Zeichen. Die Zeit für die Verarbeitung wird kommen, da bin ich mir sicher. Und so Stoffe müssen ja auch manchmal ein bisschen liegen (so ist es bei mir), bevor sie ihre endgültige Bestimmung gefunden haben...
    Ich finde, das erste KLeid ist ein ganz typisches Modell für dich, und ich freue mich schon sehr auf deine Umsetzung! Auch das Chanelkleid kann ich mir sehr gut an dir vorstellen (Faaarbe!! :-), auch wenn ich für mich mit Chanel nicht warm werde. Ebenso passt das Prada-Modell super zu dir, wie ich finde. Die Dolce&Gabana-Kleider sind traumhaft schön und auch deine Stoffauswahl perfekt (wie für alle Modelle - wo findest du nur immer diese Stoffe?), aber die hätte ich jetzt nicht zuallererst mit dir verbunden. Für mich bist du die Königin der Avantgarde-Hobbyschneiderinnen! ;-)
    Alles Liebe und viel Kraft und Nerven für alles, was da noch kommt,
    N

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  6. Das Chanel Kleid und das letzte Dolce und Gaban - keineswegs kitschig - hätten mich sehr interessiert. Ich bewundere trotzdem all deine Pläne, deine andere Art der Vorgehensweise.
    Und ich freue mich auf Oktober - auf all deine wunderbaren interessanten Stoffe. Nicht nur.
    lg monika

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  7. Hallo,
    ich habe bis jetzt immer nur `stumm´ mitgelesen und die tollen Sachen bewundert- aber jetzt freut es mich zu lesen, dass es anderen auch so geht wie mir. Ich bin seit 1.5 Jahren auf Arbeitssuche, d.h., ich habe den Mega-Wahnsinns-Riesenluxus so viel Zeit geschenkt bekommen zu haben. Und was mache ich damit? Stoff und Schnittmuster horten,horten,horten. Im Kopf passiert ganz viel- ich stelle zusammen, verwerfe, hänge ganze Tage in div. Online-shops und gucke kleine bunte Stoffquadrate... Und in all den tollen Blogs bin ich unterwegs und bewundere, was andere so machen. Aber selber machen? Aber ich nähe nicht nur Klamotten (also wenn ich es denn mal tue), sondern fertige auch Perlenschmuck (bei den Perlen gibt´s auch unglaubliche Vorräte) stricke Accessoires und nähe Taschen. D.h., ich kann ganze fiktive Kollektionen vor meinem geistigen Auge erstellen. Das Material wird dann auch angeschafft und.....nix passiert! SAUDÄMLICH!!! Ich glaube zuviel Zeugs kann auch lähmen. Aber es ist doch so schön und macht sooo viel Spaß all die schönen Dinge im Nähzimmer um sich zu wissen. Also- uns allen weiterhin fröhliches Planen und alles Liebe,
    Bettina (ohne Blog)

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  8. Schön, mal wieder was bei dir zu lesen. Deine Gefühle bezüglich des Pläneverwirklichens und der Stoffhorterei kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich blogge eigentlich kaum noch Pläne, weil ich sie doch zu oft nicht verwirklichen (frustrierend) oder umwerfe (völlig o.k.). Wenn ich es nicht veröffentliche, macht mir das weniger aus, dann denke ich nicht so daran.
    Und meine Stoffsammlung muss ich zum Beispiel wirklich reduzieren, inzwischen blockiert mich das eher und dann ist es definitiv nicht mehr gut. Tatsächlich möchte ich auch nicht dass das jemand mal nach mir entsorgen muss, was für eine Strafe für meinen Mann das wäre... ehrlich.

    Ja, und was gefällt mir jetzt am besten von deinen Plänen? Am schwierigsten finde ich das Prada Kleid (schwieriger Ausschnitt) das nicht gepunktete d&g Kleid ist schön sommerlich, ebenso das von Chanel - bei dem mir deine Stoffwahl viel besser gefällt, beim Original finde ich die Stoffkombi ein bisschen schmerzhaft. Das Gepunktete ist sehr klassisch aber trotzdem schön. Ich bin gespannt, welches du wohl angefangen hast!

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  9. Kommt mir alles so bekannt vor!
    Dieses Jahr läuft bei mir nähtechnisch auch so gut wie gar nichts! Das liegt zwar nicht direkt an mir- ich würde ja schon viel lieber meinem Hobby frönen. Aber der Beruf (oder besser gesagt der Chef) lässt es leider nicht zu. Meine Pläne sind zu viele, die Stoffe in den Regalen bei mir zu Hause auch! Meine Unzufriedenheit über meine derzeitige Situation wächst kontinuierlich mit den Plänen und den Stoffvorräten mit ;-). Es muss unbedingt eine Veränderung eintreten und somit auch eine Entscheidung her. Wenn nur nicht diese Angst da wäre. Aber es muss was passieren! Aber jetzt geht es erstmal in die wohlverdienten Ferien und danach werde ich mich entscheiden müssen- je eher, um so besser!

    Deine Pläne sehen toll aus! Hätte sie gerne verwirklicht gesehen. Aber vielleicht wird ja das ein oder andere Projekt noch was!
    Wünsche Dir jedenfalls alles Gute und
    ganz liebe Grüsse,
    Sabine

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  10. Auch mir geht es so. Viele Pläne - nur mit der Verwirklichung hapert es.
    Pläne zu schmieden, Luftschlösser zu bauen, Schnitte zu studieren macht wahnsinnig viel Spaß. Dem ist auch nichts entgegenzusetzen. Mein Problem ist aber, dass ich für mein Projekt den passenden Stoff suche und kaufe. Ja und dann?!? Dann liegt das Projekt im Schrank und wartet auf seine Verwirklichung. Und es ist nicht nur ein Projekt. (An das gebundene Kapital mag ich gar nicht denken.)
    Diese ganzen unverwirklichten Projekte machen mich traurig und hemmen mich. Manchmal stehe ich vor diesem Schrank und sinniere über mein Leben: So viele unerfüllte Wünsche.
    Und dann kommen diese Vorwürfe: Du bist zu langsam, du bekommst nichts auf die Reihe, du bist so unorganisiert, du bist ein großer Verschwender etc. (Das ist dann auch nicht so produktiv!)
    Manchmal ist das Nähen für mich mehr ein Fluch als ein Hobby.
    So, genug geschmollt - jetzt geht es weiter.
    Ich liebe ja Dolce und Gabbana. Beide Kleider finde ich WOW und würde mich freuen, diese Kleider an dir zu sehen. Deine Stoffauswahl finde ich großartig.
    LG Martina

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  11. Es ist schon schade, wenn man konkrete Pläne hat und der Stoff dafür bereit liegt, aber nicht genug Zeit hat, die Pläne zu realisieren.
    (Ich habe oft das Problem, dass ich für meine Nähpläne einfach nicht den passenden Stoff finde und dann verläuft das Projekt im Sand.)
    Aber der Sommer ist ja noch nicht zu Ende und ich drück dir auf alle Fälle die Daumen für deine Pläne.
    Mir gefällt ja besonders das Hemblusenkleid mit der überraschenden Rückansicht, sowie das zweifarbige D&G Kleid-sehr apart.
    Das Punktekleid ist nett, die Kleider von Chanel und Prada sind mir to much-da sind für mich einfach zu viele Elemente an einem Modell.
    LG von Susanne

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  12. Das ist doch einmal wieder ein schönes Beispiel für das, was an Positivem durch den Austausch zwischen den Nähnerds passiert. Das "So-geht's-mir-auch"-Feedback brauchen wir doch alle zuweilen, um bei und nach Unzufriedenheit wieder auf die Beine zu kommen. Und wie die anderen schon sagten, das Plänemachen gehört doch, weil's Spaß macht, dazu und wenn nicht alles verwirklicht werden kann, sollte uns das nicht allzu sehr deprimieren.
    LG
    Siebensachen

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  13. Diese Art Aufräumen ist sehr anstrengend, physisch und mental. Gute Erholung davon.
    Päne!! Ich hatte diesem Sommer genügend Zeit alle meine Pläne zu realisieren aber was hätte ich mit den ganzen Kleidungsstücken anfangen sollen? Ich bin also froh es nicht getan zu haben. Der Plan an sich hat schon einen Wert glaube ich. Übrigens, mir gefallen die Punkte am besten aber ich bin fast sicher, nicht deine erste Wahl.
    Gruß
    Mema

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  14. Wir Frauen :-) sollten uns nicht immer für das entschuldigen was wir nicht geschafft haben, sondern uns für die Dinge bewundern lassen, die wir geschafft haben. Mal ist das Eine im Vordergrund, mal das Andere. Bei Dir sind schon allein die Ideen Gold! und ich freue mich jedesmal sehr, wenn Deine Ideen in meinem Kopf wieder Ideen anstoßen und die fertigen Nähkunstwerke - sensationell!
    LG Birgit

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  15. Oh, das war sicher emotional sehr anstrengend, ich verstehe gut, dass man danach den Sinn von Stoffvorräten und Gesammeltem überhaupt in Frage stellt. Eine Liste ausgedachter, aber nie realisierter Projekte schiebt wohl jede Selbermacherin vor sich her - aber keine bloggt so toll und lesenswert darüber wie du. Ich mag diese Posts ja sehr!

    Wenn dich aber der geringe Output unzufrieden macht, ist das natürlich nicht gut - aber andererseits: was wäre die Alternative? Nur noch ganz wenig planen und träumen, damit die Pläne der Wirklichkeit immer nur einen ganz kleinen Schritt voraus sind? Das ist doch auch keine Lösung.

    Von deinen Plänen gefällt mir das erste, das Dior-Kleid am allerallerbesten, traumhaft. Nummer 3 von Prada finde ich persönlich scheußlich, deshalb wäre ich darauf am gespanntesten, wie du aus dieser Vorlage ein tragbares Kleid machst (das ich dann sicher gut finden würde, das ging mir schon oft so:Vorlage naja, deine Umsetzung toll.) Das letzte bringe ich am meisten mit dir in Verbindung (und finde es gar nicht so kitschig.)

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  16. Ich mag deine Pläne und erst Recht deine Projekte die mitunter dann als Spitze des Eisbergs sozusagen hier verbloggt werden.

    Meine eigenen Pläne habe ich in der letzten Zeit allerdings immer weiter heruntergeschraubt, nicht zuletzt auch wegen der SWAP-Erfahrungen. Auch habe ich kein überbordendes Stofflager zuhause. Mir geht es ganz einfach besser, wenn ich reduziere und mich kozentriere, ich fühle mich dann innerlich ruhiger und freier.

    Mein Tipp ist übrigens dass du das 'farbenfrohe Kleid mit Spitze' bereits genäht hast! ;)

    Liebe Grüße
    Immi

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  17. vielleicht muss man/frau die chancen sehen, die sich eröffnen können in und nach solchen aktionen und zeiten. In einem kleinen zeitfenster gelingt es oft die dinge (des lebens) anders zu sehen und vielleicht kann ein bisschen was hinüber gerettet werden in den alltag...
    was die inspirationen betrifft - ich glaube, punkte kann ich nicht mehr sehen - auch wenn ich jetzt evtl. in ein fettnäpfchen getreten bin ;-), richtig gut gefällt mit das letzte, auch deine stoffwahl dazu.
    gar nicht mag ich das superbunte. interessant ist das wm- kleid
    und was pläne betrifft, hach - ist alles oben schon gesagt ;-)
    gute zeit und ich freu mich auf deinen nächsten post
    liebe grüße
    mimi

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  18. Es ist so toll hier eure vielen Meinungen zum Thema Pläne und Stoffvorräte machen zu lesen. Schön zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die dieses Thema ein wenig beschäftigt. Ich glaube, die Wohlfühlgrenze beim Verhältnis zwischen planen und realisieren oder der Größe des Stoffvorrats sehr individuell ist und vom Charakter aber auch von den äußeren Umständen abhängig ist. Hätte ich in der Wohnung mehr Platz gehabt und die Möglichkeit meine Stoffe ein bisschen unauffälliger und geordneter aufzubewahren, würde ich mir viel weniger Gedanken darüber machen... denn ich mag und mir gefallen auch nach Jahren fast alle meine Stoffe immer noch sehr, meine Fehlkaufrate ist hier erstaunlich gering ;). Wichtig, finde ich, ist es für sich die Grenze zwischen beflügelt und inspiriert, und erdrückt und gelähmt herauszufinden. Ich werde natürlich nicht ganz aufhören Pläne zu machen. Viel schöner ist aber, dass ihr mich mit eurer Beurteilung dessen, was ich nähen wollte, total motiviert habt noch etwas davon zu realisieren. Vielen Dank dafür!

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