Im Februar ist doch noch eine ganze Menge neu dazu gekommen. Für mich eigentlich nichts unerwartetes. Gute Zeiteinteilung und stetiges Arbeiten funktionieren bei mir nicht immer perfekt, dafür aber kann ich mich kurz vor dem Ziel noch richtig motivieren. Das blaue Oberteil, die Hose und den Rock habe ich schon im laufe des Februars vorgestellt. Die Besprechung des dünnen Seidentops und des Kleides kommt noch in den nächsten Tagen.
Durch die im Februar genähten Teile ist meine Kollektion deutlich kombienierfreudiger geworden, wenn auch nicht perfekt. Besonders zu dem Rock machen sich Blusen sehr gut. Schade, dass sich keine unter den 10 Teilen befindet.
In meinem Schrank gibt es aber einige Kleidungsstücke, darunter zum Glück auch Blusen, die farblich und auch vom Schnitt her meine SWAP-Teile sehr gut ergänzen.
Ich will Kleidungsstücke, die zueinander passen aber dennoch will ich mit Schnitten und vor allem mit Stoffen experimentieren, unterschiedliche Stoffe verarbeiten, Stoffe auch zweckentfremdend einsetzen.
Und ich muss sagen, dass ich mich tatsächlich mit diesem Thema viel beschäftigt habe. Ich habe ganz unterschiedliche Stoffe verarbeitet - Wollbouclé, Leder, Kunstleder, Jersey, Sweatshirtstoff, Strick, Seide - und sie miteinander gemixt. Wenn man aber die genähten Kleidungsstücke genauer betrachtet, erkennt man vielleicht einige sich wiederholende Schnittlinien, die aus den unterschiedlichen Einzelstücken in gewisser Hinsicht eine Einheit bilden sollen.
Ohne SWAP würde ich dieses Vorhaben nicht so konsequent durchziehen und auch nicht so lange an dem Thema dran bleiben. Darum will ich mich sehr herzlich bei den Organisatorinnen Mema, Immi und Rong für diese Idee und die Durchführung bedanken. Es war auch sehr spannend bei allen Mitstreiterinnen die Entwicklung zu beobachten. Wie unterschiedlich die Pläne auch waren, oder sich im Laufe der Zeit geändert haben, einen Leitfaden konnte man doch überall erkennen. Ich gratuliere allen zur eigenen Kollektion!
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SWAP war lehrreich!
SWAP war anstrengend!
SWAP war cool!
SWAP hat Spaß gemacht!
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Einen kleinen Kritikpunkt zum Schluss hätte ich aber doch. Ich weiß nicht, wie es den anderen ergangen ist, aber für mich war der Zeitraum nicht optimal. Ab Januar hatte ich eigentlich keine Lust mehr Wintersachen zu nähen. Vielleicht haben auch einige aus diesem Grund zu diesem Zeitpunkt aufgegeben. Die Belohnung sollte eigentlich das Tragen der genähten Sachen sein und jetzt wird man bei dem einen oder anderen Kleidungsstück nicht mehr so viele Gelegenheiten dazu haben. Meiner Meinung nach, müsste man früher anfangen oder noch besser die SWAP-Lauzeit auf drei Monate beschränken. Dadurch wären vielleicht die Pläne realistischer und realisierbarer.






















































