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Donnerstag, 30. Juni 2016

Ran an die UFOs! - Juni Resümee

Vor lauter Röcke nähen - der finale Post zum Sommerrock-Sew-Along wird noch kommen - bin ich mit meinem UFO schon wieder erst kurz vor knapp fertiggeworden. "Was hast du dir da eingebrockt!", dachte ich nur,  als ich vorgestern zu ganz später Stunde an der Nähmaschine saß. Ich hatte große Zweifel, ob das was wird. Ich kämpfte gegen die Müdigkeit an und nur noch ein kleiner Rest an Pflichtgefühl lies mich weitermachen.

Als ich dann aber gestern das fertige Kleid - ich nenne es so, obwohl es eigentlich zwei Teile sind - zum ersten Mal angezogen habe, hatte ich plötzlich ein ganz anderes Gefühl. Entgegen meinen Erwartungen gefiel mir das Endergebnis wirklich gut. Ich bin sehr angetan von den großen Schleifen, ich mag den Volant und ich mag die Proportionen des Kleides - so richtig italienisch, findet ihr nicht auch?






So wie ich das immer mache, wenn mich Kleider vom Catwalk inspirieren, habe ich auch diesmal einige Designelemente des Originals übernommen, andere dagegen verändert, mit dem Ziel ein Kleidungsstück zu erhalten, welches besser zu mir und meiner Figur passt. Auf die Idee es zweiteilig zu nähen hat mich die D&G Kollektion selbst gebracht, in der es auch Röcke gab, die den gleichen Schnitt hatten, wie das Rockteil des Kleides.

Beim Rock wollte ich so nah wie möglich am Original bleiben, darum habe ich nach einem Schnittmuster mit vier Abnäher vorne und hinten gesucht. In der Ausgabe 3/2012 von "Meine Nähmode" habe ich einen Retro Rockschnitt (Modell 45) gefunden, der genauso konstruiert war. Ich habe den Rock nur kürzer genäht und statt Schlitz einen Volant gemacht. Da der Stoff überhaupt nicht elastisch ist, sind große Sprünge in dem Rock nicht möglich ;), aber Treppensteigen funktioniert noch ganz gut.



Das Schnittmuster für das Oberteil war viel schwieriger zu finden. Das Kleid hat im Original Raffungen an der Seite und in der Mitte des Hinterteils. In der Burda 3/2007 habe ich einen Kleidschnitt gefunden (Modell 123), der so ähnlich konstruiert war. Einiges musste ich jedoch ändern. Aus dem Kleidschnitt habe ich ein Oberteilschnitt gemacht und den Ausschnitt habe ich ganz verändert.

Auch in anderen Nähzimmern wurden im Juni UFOs beseitigt.


Floh ist so richtig durchgestartet. Erst kürzlich angefangen hat sie jetzt schon drei Teile fertig!


Nach einem Monat Pause ist auch Birgit wieder dabei und sie hat nicht nur ihr Mai UFO fertig, sondern dazu noch zwei wunderschöne Shirts.

Sehr gespannt war ich auch, was aus Memas unfertigen Sommerkleid vom letzten Jahr geworden ist. Sie hat uns ein wenig auf die Folter gespannt, aber jetzt lässt sie uns wissen, dass sie das schöne Kleid retten konnte. Ist das nicht wunderbar?!

Schon morgen geht's hier weiter mit der Vorstellung des Juli-UFO und ich freue mich auf alle, die mitmachen möchten.

"Ran an die Ufos!" ist eine Aktion, in der es darum geht angefangene und nicht beendete Projekte fertigzunähen. Sie findet monatlich bis Ende des Jahres statt. An jedem Ersten des Monats wird das UFO-Projekt vorgestellt und an jedem Letzten des Monats wird das fertige Kleidungsstück präsentiert. Nimmt man an der Aktion kon­ti­nu­ier­lich teil, ist es möglich die beiden Posts in einem zusammenzufassen.

Wenn ihr mitmachen wollt, schickt mir eine Mail mit dem Link zu eurem Post an:
Ich werde dann eure Beiträge verlinken. Das Logo könnt ihr selbstverständlich verwenden.

Der nächster Termin ist Freitag, der 01.07.2016

Mittwoch, 1. Juni 2016

Ran an die UFOs! Mai Resümee und ein gepunktetes Juni UFO

Das Mai-Resümee fällt eindeutig aus: Ziel nicht erreicht, ich habe diesmal kein fertiges Kleid für euch. Was ist passiert? Prokrastination! Ich tat mich ein wenig schwer mit der Aufgabe und statt sich der Sache ernsthaft anzunehmen, machte ich zuerst anderes. Ich nähte das Hemd Cliff für meinen Mann, den Vanamo Rock für mich, pauste andere Schnitte aus, überlegte weitere Nähprojekte... Als ich dann merkte, dass die Zeit nicht mehr ausreichen wird, um die Bordüre zu häkeln, war ich zunächst am Boden zerstört und auf mich selbst sauer. Dann kam auf Instagram eine Nachricht von Elke - grueneblume. Zu erfahren, dass auch sie am Monatsende nichts zu zeigen haben wird, hat mir unglaublich gut getan. Ab dann fand ich mein eigenes Versagen plötzlich gar nicht so schlimm. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es Birgit von lilaundgelb mit ihrem Mai-UFO ergangen ist. Ich hoffe sehr, dass sie erfolgreicher war.



Eine Erfolgsmeldung im Mai gibt es auf jeden Fall. Kaum wieder zuhause, berichtet Mema über ihr erstes in diesem Jahr fertiggewordenes UFO. Ein Kleid, dass sie im Sommer letzten Jahres bei dem 'Das kleine Schwarze'-Sewalong angefangen hat. Ist es nicht toll!






Ich will mich jetzt zu keinem weiteren Termin verpflichten erhoffe mir jedoch selbst, dass ich das gestreifte Kleid noch in diesem Sommer tragen kann. Wenn es so weit ist, werde ich euch wissen lassen.

Und jetzt möchte ich hier mein Juni-UFO vorstellen. Nach dem Mai Fiasko und weil ich für den Sommer noch einige andere Sachen nähen möchte, habe ich für Juni ein einfaches Projekt ausgesucht, welches - so hoffe ich zumindest - schnellen Erfolg verspricht.


Vor zwei Jahren, am Ende des Sommers, habe ich über meine nicht realisierten Sommerpläne geschrieben. Am meisten hat mir damals - und das tut es immer noch - das Dior Kleid mit dem geknoteten Rückenteil gefallen. Schnitttechnisch fand ich es jedoch nicht so einfach zu bewältigen. Das gepunktete D&G Kleid erschien mir dagegen nicht so kompliziert und ich beschloss es zu nähen.


Da ich mir mehr Kombinationsmöglichkeiten erhoffte, habe ich entschieden es zweiteilig, also als Rock und Oberteil, zu nähen. Mit dem Rock war ich schnell fertig, das Oberteil habe ich angefangen und nicht beendet. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil ich den Rock nicht viel getragen habe. Er war für mich ungewöhnlich lang. Erst im letzten Herbst habe ich ihn öfter angezogen.




Und jetzt, wo ich angefangen habe den Rock zu mögen, möchte ich auch das Oberteil haben. So viel ist auch nicht mehr zu tun.


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Möchte noch jemand zusammen mit mir im Juni den UFOs den Krieg erklären?

Ach wie schön, dass ich auch im Juni Verstärkung bekomme. Mema wird versuchen ein Sommerkleid vom letzten Jahr zu retten. Da ich den Schnitt sehr schön finde und das Schnittmuster auch besitze, hoffe ich sehr, dass ihr das gelingen wird und ich von ihren Erfahrungen profitieren kann.

"Ran an die Ufos!" ist eine Aktion, in der es darum geht angefangene und nicht beendete Projekte fertigzunähen. Sie findet monatlich bis Ende des Jahres statt. An jedem Ersten des Monats wird das UFO-Projekt vorgestellt und an jedem Letzten des Monats wird das fertige Kleidungsstück präsentiert. Nimmt man an der Aktion kon­ti­nu­ier­lich teil, ist es möglich die beiden Posts in einem zusammenzufassen.

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Dienstag, 19. März 2013

Layering - Zweiteiler #2: Kleid

Ich weiß, ich weiß, die Winterklamotten kann keiner mehr sehen. Nur leider meine Lieben, schneit es da draußen. Der liebe Petrus scheint nicht besonders gut mit uns zu meinen. Also nutze ich die Gelegenheit, dass der Winter sich immer noch so hartnäckig hält und stelle der Vollständigkeit halber heute noch mein SWAP-Winterkleid vor. Schließlich soll dieser Blog auch für mich eine Art Historie des Genähten sein.

Kleid & Hose im Duo konnte man im Winter 2012 in einigen Designer-Kollektionen sehen und ich gebe es ehrlich zu, dass mich diese Kombination sehr fasziniert hat.

UK Vogue 08/2012

Die Idee an sich ist nicht neu, aber die westliche Frau von heute trägt schon seit einigen Jahren bevorzugt enge Hosen oder Leggings und die Länge des dazu getragenen Oberteils wird von Jahr zu Jahr immer kürzer. Das vermute ich ist auch der Grund, warum dieser "Trend" -  Kleider und Röcke zu Hosen kombiniert - kaum in die Geschäfte geschafft hat und somit auch nicht auf der Straße zu sehen war. Ich habe mir vorgenommen diese Kombination zu testen.

Inspiration für meinen Zweiteiler hat mir die Chanel Winterkollektion geliefert. Warum gerade Chanel? Dazu gab es zwei Gründe. Erstens fand ich die Verwendung des Tweedstoffes für Hose und Kleid sehr interessant und zweites haben mich die verschiedenen Silhouetten beeindruckt. Die Kleider oder Röcke folgten keiner bestimmten Silhouette sondern hatten ganz unterschiedliche Formen und Längen gehabt.

Bildquelle: vogue.com

Ich selbst war auch nicht von vorne rein auf eine bestimmte Länge oder Kleidform festgelegt, sondern habe mich der Endversion schrittweise genähert. Schließlich ist es ein lockerer sitzendes Kleid mit einer leicht verlängerten Taille und einem nicht zu stark gerafftem Rock geworden.




Das Modell 136 aus der Burda 12/2012 schien mir die geeignete Vorlage für mein Vorhaben zu sein. Zuerst habe ich eine kleine, hier schon gezeigte, Probe genäht, um überhaupt entscheiden zu können, ob ich das Schnittmuster verwenden möchte. Das obere Teil des Kleides hat mir gut gefallen. Vor allem war mir die Schulterpartie nicht zu breit (habe aber für das Probemodell schon eine Größe kleiner gewählt) und auch die Schnittlinienführung hat mich überzeugt. Das Rockteil des Kleides schien mir dagegen für meine Zwecke nicht geeignet zu sein, da es eine starke O-Form (breit in der Hüfte und deutlich schmaler unten) hatte. Also habe ich das Rockteil selbst konstruiert. Das Mittelteil des Rocks ist sowohl vorne als auch hinten ein einfaches Rechteck und die Seitenteile sind auch Rechtecke, die jeweils vier Zentimeter breiter und gekräuselt an das Oberteil genäht sind.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Knopfleiste vorne machen soll. Grundsätzlich fand ich sie ganz schön, aber mein Stoff war recht dick und letztendlich fand ich es doch schöner das obere Mittelteil nicht zu unterbrechen. Um das Kleid anziehen zu können, musste ich einen Reißverschluss in die Schulternaht reinbasteln. Der zweite Reißverschluss befindet sich an der Seite.

Von der ursprünglichen Burda-Version des Kleides ist nicht viel geblieben, aber trotzdem hat mir das Schnittmuster als Basis für mein Projekt sehr geholfen.



Die Kombination konnte ich anlässlich des Geburtstags meiner Mutter schon testen und bei der Gelegenheit auch fotografieren lassen (danke!) und ich muss sagen, für mich ein klarer Daumen hoch - ungewöhnlich im positiven Sinne und dazu noch bequem und gemütlich und wie ich finde, entgegen der weit verbreiteten Meinung, durchaus auch für nicht so große Menschen wie mich geeignet.

Das Kleid kann ganz im Sinne von SWAP auch selbständig getragen werden.


Die Hose selbstverständlich auch. Wie sie sich ohne die Begleitung des Kleides macht, kann man hier sehen.

Und jetzt noch ein Seidentop, das wirklich allerletzte Teil des SWAP, will auch noch kurz vorgestellt werden. Zum Schluss des SWAP war mir schon so sehr nach etwas leichtem und da ich einen wunderschönen, zu meiner Kollektion farblich passenden Seidenstoff zu Hause liegen hatte, habe ich mich spontan für den Vogue Rachel Comey Designerschnitt (Vogue 1247) entschieden. Das Schnittmuster ist wunderschön, mit vielen ungewöhnlichen Schnittlinien. Es ist nicht ganz einfach zu nähen, da es aus vielen Teilen besteht, wovon einige im schrägen Fadenlauf zugeschnitten sein müssen. Wer aber ein bisschen Geduld aufbringt wird mit einem außergewöhnlichen Top belohnt. Die Anleitung ist wie für Vogueschnittmuster typisch sehr gut. Alle Nähschritte sind ausführlich erklärt, leider nur in Englisch und Französisch, dafür aber mit vielen hilfreichen Abbildungen. Zu beachten ist, dass das Top ziemlich groß ausfällt, also sollte man es mindestens eine Größe kleiner nähen. Wichtig für den Erfolg ist auch die Stoffwahl. Es muss ein dünner, weicher und gut fallender Stoff sein.


Heute nur ein Bild auf dem Kleiderbügel, aber wenn es draußen endlich wärmer wird..... bitte, bitte lieber Petrus ......dann, werde ich noch weitere Bilder machen und posten.

Und ganz zum Schluss noch eine Entschuldigung: Ich beantworte nicht jeden Kommentar jedoch auf Fragen und solche Kommentare, die einen Anlass zur Diskussion geben, versuche ich immer zu reagieren. Die letzten paar Tage vor dem SWAP-Finale bin ich wirklich unter Zeitdruck geraten und dadurch sind einige Kommentare vor allem zu meinem lila Rock unbeantwortet geblieben, was mir ein schlechtes Gewissen macht. Verzeiht mir bitte.

Damit ist mein Winter-SWAP endgültig zu Ende. Mein Kopf ist voll neuer Ideen und einige Stoffe liegen schon bereits. Es wird demnächst hier deutlich bunter werden, wie es sich für Frühjahrs- und Sommerkleider gehört. Besonders nach diesem langen, dunklen Winter. Bis bald.

Donnerstag, 21. Februar 2013

SWAP 12/13 - Zweiteiler #1: Hose

Eigentlich will ich schon seit Tagen mehr Ordnung in der Wohnung schaffen und ich sollte nähen, denn der 1. März naht. Immi und Rong und auch Sabine sind schon untergetaucht und arbeiten bestimmt ganz fleißig an der SWAP-Garderobe. Ich stattdessen sitze am Computer und überlege was euch von meinem Hosen-Nähabenteuer interessieren könnte.

Ich wollte eine gerade geschnittene 7/8-Hose nähen, die zusammen mit einem Kleid getragen werden kann. Mit dieser Absicht habe ich mich auf die Suche nach einem passenden Schnitt begeben und tatsächlich ganz viele Schnittmuster gefunden, die ähnlich und zumindest theoretisch geeignet wären. In solchen Situation vergleiche ich meistens die technischen Zeichnungen. Oft stelle ich fest, dass viele Schnittmuster sich immer wieder wiederholen und voneinander kaum unterscheiden. Leider lässt sich die Frage, ob die Schnitte sich vielleicht doch in der Passform unterscheiden, weder anhand der technischen Zeichnungen noch mithilfe von Abbildungen mit Bestimmtheit beantworten. Diesmal wollte ich es genau wissen und habe mir vorgenommen drei Schnittmuster zu vergleichen. Meine Auswahl fiel auf diese Schnitte.


1. Burda 05/2012#108 / 2. Burda 09/2012#110 / 3. Vogue V8840

Ich habe drei Probehosen genäht. Bei der Wahl der Größe habe ich mich exakt an die Angaben in den Maßtabellen gehalten. Auf den Vergleich war ich sehr gespannt. Leider war die erste Anprobe ernüchternd. Keine der Probehosen hat nur an­nä­he­rungs­wei­se gepasst. Fast jede Hose, die ich im Geschäft anprobiere sitzt besser! Nachdem der erste Schock vorbei war, habe ich versucht die Passprobleme genauer zu bestimmen und herauszufinden welche der Probehosen zum besten Endergebnis führen wird. Beide Burda Hosen waren mir im Bereich der Oberschenkel zu eng. Die Vogue Hose war überall deutlich zu groß und saß zudem auch vorne im Schritt sehr komisch. Sie wurde als erste aussortiert. Als Nächstes musste ich mich zwischen den beiden Burda Hosen entscheiden. Nach mehrmaligen Wechselanproben habe ich mich für Hose Nr. 1 entschieden. Bei mir saß sie doch ein wenig besser als die Nr. 2 und auch die Tatsache, dass die obere Hosenkante vorne tiefer war als hinten fand ich angenehm. Nachdem die Entscheidung getroffen war, ging es an die Passformänderungen. Letztendlich waren es weniger Anpassungen notwendig als ich am Anfang befürchtet habe. Nachdem ich an der inneren Naht des vorderen Hosenteils ein bisschen (oder mehr als nur ein bisschen) Weite zugegeben habe, saß die Hose auf einmal ganz gut.



Im Endeffekt war das Nähen dann einfach. Die Hose ist ohne jeglichen Schnickschnack genäht und hat auch keine Taschen. Ich weiß, dass für viele eine Hose ohne Taschen gar nicht denkbar ist, und eigentlich gehöre ich auch zu dieser Gruppe. Diesmal habe ich mich aufgrund des Stoffes, oder besser gesagt meiner nicht vorhandenen Erfahrung mit solchem Stoff, gegen die Taschen entschieden. Der Wollbouclé ist nicht dünn aber locker gewebt und ich hatte die Befürchtung, dass die Taschen sich sehr stark abzeichnen würden. 

Den Reißverschluss habe ich nach hinten verlegt. Auch den Besatz habe ich anders angenäht. Normalerweise werden zuerst am Besatz die Seitennähte gesteppt und dann wird der Besatz an die obere Hosenkante angenäht. Meine Reihenfolge war anders. Ich habe zuerst den vorderen und die hinteren Besätze an die entsprechenden Hosenteile angenäht. Erst danach wurden die Seitennähte gesteppt und zwar durchgehend am Besatz und an der Hose. Auf diese Weise kann ich die Hose sehr schnell an den Seitennähten enger machen sollte der locker gewebte Stoff sich beim Tragen ausgedehnt haben.

 




Wie man sieht bin ich auf großen Umwegen zu meiner Hose gekommen und irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass ich von diesem Vorgehen besonders profitiert habe. Ich habe nichts gelernt, was ich beim Nähen der nächsten Hose direkt nutzen könnte und bin mir ziemlich sicher, dass bei einem neuen Schnittmuster ich wieder von Null anfangen muss. Da das ist natürlich auf die Dauer sehr frustrierend seien kann, werde ich mich mit dem Hosen-Thema anders auseinanderzusetzen.

Der eigene Hosenschnitt, das ich für mich die Lösung und der erste Schritt ist schon getan - benötigte Literatur und sonstiges Zubehör liegen bereits zu Hause.